Samstag, 28. Januar 2012

Cambodia - Phnom Penh

Abends in Phnom Penh angekommen und wie immer standen die 1000 Tucktuck Fahrer vor einem. Diesmal hatten wir jedoch kein Hotel im Voraus gebucht und mussten somit auf die Suche gehen. Also sind wir wie immer losgelaufen. Wir hatten einen ungefähren Plan wo es hingehen sollte. Richtung Riverside. Nach einem 10 minütigen Fußmarsch waren wir schon ungefähr in dem Viertel in dem wir uns vorgestellt haben zu wohnen. Dann begeben wir uns auf die Suche. Ein freundlicher Security Mann hat uns in sein zu bewachendes Guesthouse eingeladen in das wir dann einen Blick warfen. Dies hat uns einigermaßen zugesagt und wir checkten ein. Doch da sie mit nach 2 maliger Aufforderung und 45 Minuten warten niemand in unser Zimmer schickten der nach der nicht funktionierenden Klimaanlage schaute entschlossen wir uns spontan einfach wieder zu gehen. Nach einigen Diskussionen mit der Rezeptionsdame und unserem Gepäck schon auf dem Rücken liefen wir dann einfach weg und suchten uns eine neue Unterkunft. Hier hatten wir schon Panik da viele Hotels die unserer Preisregion entsprachen meinten sie seien voll. Aber dann haben wir ein schnuckeliges kleines Hotel direkt an der Riverside gefunden welches uns wirklich freundlich aufgenommen hat. Erst mal tot ins Bett gefallen da es mit dem Schlafen in den Bussen oft schwierig ist. Die Lonely Planet Walking Tour stand an diesem Tag auf dem Plan welche an dem einzigen Hügel in der Stadt, dem sogenannten Wat Phnom, begann. Vorbei an der US Botschaft welche richtig schwer bewacht war entdeckten wir eine Tankstelle an der wir uns erst mal ein Frühstück mit Donuts und Croissants gönnten. Anschließend gingen wir in ein sehr modernes Shopping Center welches Apple Produkte vertreibt. Serge wollte unbedingt sein geklautes I-Phone durch ein neues ersetzen. Leider enttäuschten sie uns da es in Cambodia dafür keine Lizenz gibt bisher. Schade, denn die Preise entsprachen den US-Preisen was sehr günstig ist. Also ging es weiter in das große Soyra Shopping Centre wo es einfach alles zu kaufen gab. Von dem Fisch über Schmuck bis hin zu T-Shirts. Hier deckten wir uns nochmals mit T-Shirts ein welche wir runterhandelten aber noch nicht 100%ig zu unserer Zufriedenheit. Müssen wir noch mehr trainieren. Weiter ging es Richtung Königspalast und Museum. Davor mussten wir uns aber noch stärken da unser Frühstück nichtmehr ausreichte. Hier entdeckten wir einen Nudelwagen auf der Straße der uns zum Verhängnis wurde. Er servierte Nudeln mit Gemüse und Fleisch und obendrauf noch ein Spiegelei. Natürlich dachten wir mit unserem hungrigem Magen nicht darüber nach dass dies bei 32°C Außentemperatur vielleicht keine gute Idee ist. Nach dem Essen beschlossen wir aufgrund der brütenden Hitze unsere Tour am nächsten Tag fort zu setzen und nun erst mal zur Massage zu gehen. Bei der Massage fühlte ich schon ein leichtes grummeln im Magen weshalb ich diese nicht so sehr genießen konnte wie sonst. Danach ging es mir dann richtig schlecht und nach einem kleinen Salat ging es zurück auf das Zimmer und dann sagte mein Magen: „ Nicht mit mir“ und ich spuckte meine komplette Tagesration nach und nach aus. Hierbei lachte Serge mich noch aus, doch eine halbe Stunde später sollten die Nudeln ihm auch zum Verhängnis werden. Somit verbrachten wir eine schlimme Nacht mit wenig Schlaf und viel Zeit auf der Toilette. Bei mir war es am nächsten Tag zum Glück wieder etwas besser aber Serge verbrachte den Tag komplett im Bett. Vielleicht lag es daran dass meines eine halbe Stunde früher wieder rausgekommen ist. Ich bin dann abends noch mit unseren Bekannten die wir in Saigon bei der Mekong Delta Schifffahrt getroffen haben essen gegangen. Zwar hab ich fast nur Reis gegessen aber die restlichen Gerichte alle probiert und sie waren auch sehr köstlich. Anschließend meinten die Mädels sie müssten noch kurz etwas zum Flughafen bringen, da ein Teil ihrer Familie gelandet sei und sie ihnen auch hallo sagen wollen. Also ging es los zum Flughafen auf den Motorrollern. Leider verließ uns das Glück und Miriam und Bernhard hatten nach 10 Minuten einen Platten. Welcher glücklicherweise durch die „Reparaturwerkstatt“ an der Straße gleich behoben wurde. Dieser hat den Schlauch vulkanisiert und nach 20 Minuten konnte die Reise weitergehen. Leider war der Mantel auch beschädigt und Miriam musste etwas aufpassen da ihr Hinterrad etwas eierte. Nach dem Familienbesuch ging es dann weiter mit einem kleinen Abstecher bei dem wir Miriams Roller abstellten und nun zu dritt auf Ezra‘s Roller kletterten. Dann ging es gemütlich etwas trinken. Anschließend fuhren wir wieder Richtung Heimat. Da Ezra ziemlich auf das Klo musste kehrten wir noch in dem Casino ein. Hier haben wir noch die Leute beobachtet welche ihr Geld verpulverten. Hier gab es auch Räume dort fühlte man sich wie im Himmel :) Dann ging es wieder nach Hause und wir verabschiedeten uns auf unbestimmte Dauer. Am nächsten Morgen wurden wir dann gleich von einem Tucktuck abgeholt welcher uns zu unserem Bus Richtung Siem Rap brachte.
Bitte keine Waffen mit in die Bank nehmen!













Ausblick von unserem Hotel

Unser Zimmer

Miriam & Kimsray

Ezra 



Fake Ferrari :)


Keiner will nen Opel fahren, nicht einmal in Kambodscha






Hier fahren so viele Trucks rum. Aber bei den Straßen braucht man die auch


Es geht auf die Reise





Jeder Markenname wird irgendwie gewinnbringend vermarktet






Dieser Übeltäter war es der uns vergiftet hat!!  Er sieht unschuldig aus, ist es aber nicht!! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen