Donnerstag, 2. Februar 2012

Siem Reap – die Angkor Wat Stadt - TAG1


 

Nach einer ziemlich langen und holprigen Fahrt sind wir total verschwitzt an der Bus Station in Siem Reap angekommen. Wir dachten diesmal dass wir es auch wieder zu Fuß schaffen würden doch wir mussten kapitulieren da nach 2km Fußmarsch kein Ende in Sicht war und wir nicht 100%ig sicher waren wo genau wir waren. Also auf ein Tucktuck aufgesprungen welches uns dann für 2 Dollar zu unserem Guesthouse brachte.
Das Guesthouse war schön eingerichtet und das Zimmer war groß im Vergleich zu unserer winzigen Kammer in Phnom Penh.
Also sind wir erst mal mit den Fahrrädern in die Stadt gefahren und sind über den Old Market und über den Night Market geschlendert. Hier fiel uns gleich auf das vor allem mit Angkor Wat Werbung gemacht wird. Alle Gemälde die die Künstler zeichneten und alle T-Shirts hatten etwas damit zu tun. Leider traf uns auch der Schlag als wir die ganzen Preise in der Stadt gesehen haben. Alle haben sich hier total auf den Tourismus eingestellt und machen dementsprechend auch die Preise. So bezahlten wir für eine stinknormale Margherita Pizza 5 US Dollar. Und das in einem Entwicklungsland. Hier haben wir uns erst mal tierisch über alles aufgeregt, aber konnten es leider nicht ändern. Ach, die Pizza hat sogar noch richtig schlecht geschmeckt und hatte mit einer Pizza wie wir es aus Italien kennen nichts gemeinsam.
Am nächsten Morgen ging es früh raus um Angkor Wat bei Sonnenaufgang zu betrachten. Leider waren wir nicht die einzigen die diese Idee hatten und so fuhren die Busse reihenweise an uns vorbei.
Am Ticketschalter hat uns erst mal ein weiterer Schlag getroffen als wir die Eintrittspreise erspähten. Man musste 20 Dollar für einen Tag opfern und 40 Dollar für 3 Tage was wir als das Beste empfanden um uns Zeit zu lassen und nicht durch hetzen zu müssen.
Der Sonnenaufgang über diesem rießen Tempel war schon eine Augenweide und das frühe Aufstehen hat sich bezahlt gemacht.
Die meisten Leute haben gar nicht gewartet bis die Sonne hinter dem Tempel hochkommt sondern sind davor schon wieder verschwunden und so war es auch relativ angenehm schöne Fotos zu schießen.
Anschließend haben wir den Tempel selbst erkundet. Dies war schon eine Meisterleistung des zuständigen Architekten.
Aber da es auch noch andere Tempel gar radelten wir wieder weiter Richtung Angkor Thom. Dies ist ein riesiger Komplex mit mehreren Tempeln die auch wunderschön waren. Zum Beispiel gibt es dort den Bayun Tempel der mit tausenden Gesichtern verziert wurde und wenn man sich dort innerhalb der Tempelmauern befindet schafft man es nicht den Blicken dieser Gesichter auszuweichen.
So spendeten wir den Tag dem Sightseeing und beschlossen gegen 14 Uhr wieder zurück in unser Hotel zu radeln um uns in dem Pool des Nachbarhotels abzukühlen.
Abends stand dann ein kleines Familientreffen auf dem Plan denn Johanna meine Cousine war zufällig auch gerade mit ihren Freunden in Siem Reap und so trafen wir uns abends zum Abendessen. Diesmal keine Pizza sondern cambodianische Spezialitäten welche mit 3 Dollar definitiv preiswerter und besser waren.
Anschließend ging es noch in eine Bar um etwas zu trinken, aber keiner wollte es übertreiben da man am nächsten Tag für das Sightseeing nicht zu kaputt sein wollte.





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


 

 

 

 

 







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