Sonntag, 12. Februar 2012

Bangkok - Thailand

 
Die Fahrt vom Hostel entpuppte sich als komplett anders als unsere anderen Fahrten. Wir wurden von einem kleinen Minivan abgeholt und dachten wir werden nun zur Busstation gebracht wie immer. Doch als wir nach 20 Minuten auf dem Highway eine Pause machten meinte der Fahrer er würde uns bis zur Grenze fahren und da holt uns dann auf der anderen Seite ein anderer Mini Van wieder ab.
Da der Fahrer 30 Minuten zu spät kam war er etwas unter Zeitdruck und legte eine ziemlich rasante Fahrweise an den Tag die eines Michael Schumachers von Cambodia glich. Aber wir sind heil an der Grenze angekommen und das war das Wichtigste.
Der Grenzübertritt zögerte sich ziemlich lange hin da es bei den anderen Leuten vor uns anscheinend alles länger dauerte als bei uns. So mussten wir dort 1,5 Stunden warten bis wir endlich den ersehnten Stempel in unseren Pass bekamen und einreisen durften.
Dann ging es im Minivan auf der Ladefläche weiter in ein Restaurant in dem schon mehrere Leute auf ihre Weiterreise warteten. Dort waren wir dann irgendwie die letzten und es fehlte ein Minivan um uns zu transportieren.
Aber nach geschlagenen 1,5 Stunden hatte sich das dann auch erledigt und wir musste mit 16 Leuten dort hinein mit Gepäck. Dies glich schon fast cambodianischen Verhältnissen doch wenigstens hatten wir eine Klimaanlage die den Kopf kühlte aber es leider nicht bis zu den Beinen schaffte und so entstand nach 2 Stunden ein leicht erhitztes Klima im Bus.
Aber wir waren froh als wir die Skyline sahen und wussten es ist nichtmehr weit.
Doch leider wusste der Fahrer den Weg nicht ganz genau und ist erst mal etwas planlos umhergeirrt bis dann ein Fahrgast der in Bangkok lebte ihm den Weg über eine Übersetzerin erklärte.
Zum Glück war der Absetzpunkt nicht weit von unserem Hotel entfernt und 10 Minuten später checkten wir ein und schliefen tief und fest.

Am nächsten Tag ging es frisch erholt zum Königspalast mit dem öffentlichen Bus wie die Lokals sich fortbewegen. Zum Glück waren wir noch rechtzeitig da und wir erhielten noch super sexy Leihhosen da man mit kurzen Hosen nicht hinein durfte.
Mit dem Audio Guide und unseren Leihhosen ging es dann mit gefühlten 10 Millionen anderen Touristen hinein in das Getümmel.
Der Königspalast ist wirklich ein geniales Bauwerk. Überall so viel Gold und Verzierungen. Jeder König durfte bei seiner Krönung sich in der Stadt ein eigenes Denkmal bauen. Dies erkennt man in der Stadt auch an manchen Denkmäler oder Brücken die einfach Rama heißen und dann durchnummeriert sind.
Nachdem wir nach 2 Stunden unseren Audio Guide abgeben mussten hatten wir auch genug von dem Palast denn es war brütend heiß und unsere Wasservorräte gingen zuneige.
Da sich auch das Hungergefühl in unserem Bauch breit gemacht hat entschieden wir erst mal etwas zu Essen. Hier fanden wir ein kleines aber gutes Restaurant gar nicht weit weg vom Palast wo auch der Preis stimmte.
Und natürlich waren die Fruchtshakes wieder der Hammer.
Wohl genährt ging es dann über einen kleinen Markt weiter zum Wat Pho. Dem liegenden Buddha. Dieser ist wirklich riesig. Und auch das Gelände drum herum mit diesen vielen kleinen und großen Chedis die aussehen wie Pyramiden war sehr bemerkenswert.
Hier verbrachten wir viel Zeit bis es uns wieder zu heiß wurde und wir den Rücktritt Richtung Hotel antraten, diesmal zu Fuß da es nicht allzu weit war.
Nachdem es in Cambodia und Vietnam kein McDonalds und kein Burger King gab wollten wir abends auf jeden Fall mal wieder Fast Food essen. Also beschlossen wir zum Burger King an der Khao San Road zu gehen. Als wir die Preise dann endlich umgerechnet haben, waren wir etwas geschockt da es genauso teuer war wie in Deutschland. Das waren wir von China anders gewöhnt wo McDonalds und Burger King noch richtig Spaß machen weil sie um ca. die Hälfte günstiger sind als in Deutschland. Aber wir gönnten es uns trotzdem und es war somit unser teuerstes Essen auf der kompletten Reise. Damit konnte nicht einmal das Luxusrestaurant aus Hue in Vietnam mithalten.
Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die Straßen und gingen dann nach Hause.
Am folgenden Tag hieß es Shopping. Wir wollten unbedingt in das „neue und moderne“ Thailand schauen. Also überlegten wir uns erst mal ein Verkehrsmittel aus. Leider ist das Metro Netz in Bangkok noch nicht so ausgebaut wie in Shanghai und die Buslinien sind für Ausländer schwer zu meistern. Da wir zu geizig für ein Taxi waren, obwohl diese hier noch billiger sind als in China, fanden wir eine Alternative, das Kanalboot. Durch Bangkok verlaufen überall Kanäle welche befahrbar sind und wo auch öffentliche Boote fahren für gute Preise.
Also liefen wir zum nächsten Pier welcher 1 km entfernt war. Als wir das System kapiert haben ging es los. Die Boote fahren dort mit einer ordentlichen Geschwindigkeit durch, sodass sie auch Wellen erzeugen und welche ordentlich spritzen und die entgegenkommenden Boote auch ins Wanken bringen.
Aber nach einer tollen Fahrt waren wir dann in der City angekommen und wir gingen direkt ins World Shopping Center welches eines der größten der Welt ist. Hier bekommt man alles. Vom Essen über Souvenirs bis hin zu einem neuen Lamborghini.
Aber Serge war auf der Suche nach einem neuen I Phone nach seinem Verlust in Saigon.
Wir wurden auch fündig und die Preise hier waren auch angenehm. Doch wie es natürlich sein musste war die 16Gb Version in der kompletten Shoppingmall ausverkauft und erst in 2 Wochen wieder lieferbar. So hat sich Serge eben entschlossen das eine Nummer größere Handy zu kaufen. So hatte ich nun auf der Reise endlich wieder einen glücklichen Serge mit mir :)

Nach so viel Shopping war essen angesagt. Hier gab es in direkt in der Mall eine gute und günstige Mensa in welcher wir uns auch gleich in die Smoothies verliebt haben.
Danach ging es dann noch in das MBK Center welches eher einem chinesischen Einkaufszentrum gleicht, da es eher enge Gänge sind und kleine Geschäfte die etwas schäbiger aussehen.
Diese Art haben wir schon oft genug gesehen und sind deswegen nur kurz dort geblieben um dann anschließend mit dem Kanalboot zurückschippern lassen.
Abends hatten wir noch abgemacht dass uns ein Kumpel aus Mutlangen(Timo Trunk), welcher die letzten 6 Monate in Bangkok gelebt hat etwas die Stadt zeigt beziehungsweise das Nachtleben der Stadt.
So ging es abends in die RCA-Road. Dies ist eine sehr bekannte Partystraße in Bangkok. Da wir viel zu früh da waren haben wir uns in einem der vielen 7Eleven-Läden ein Bier gekauft und haben uns auf eine Treppe gesetzt und gewartet. Hierbei haben wir das treiben der Ratten gesehen. In der Straße hat es von Ratten nur so gewimmelt. Dies war sehr lustig mit anzuschauen, da kann man manchmal froh sein über das deutsche Recycling und Müllsystem.
Endlich kamen die anderen mit denen wir in den Club, ganz nach chinesischem Stil aufgebaut, gingen. Leider endete hier die Party schon um 2 Uhr und die Securities waren sehr bedacht so schnell wie möglich alle Leute aus dem Club zu bekommen. Dies war etwas komisch aber na gut. Dann ging es in einen weiteren Club. Doch leider schloss dieser auch schon um 3 Uhr und wir entschieden uns das weiter zu suchen und heim ins Bettchen zu hüpfen.

Am nächsten Tag hieß es somit erst mal ausschlafen und relaxen. Da wir den Tag nicht einfach so verschenken wollten gingen wir noch Richtung Chinatown. Natürlich haben wir wieder die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, das Boot. Hier waren leider alle Sitzplätze besetzt da es natürlich Rush hour war. Also mussten wir stehen. Leider habe ich ein Schild übersehen das an der Seite stand, dass dieser Platz reserviert ist für Mönche, und der Kapitän weiß mich dann freundlich darauf hin. Und langsam füllte sich das Boot auch mit Mönchen und diese standen alle an dieser Seite. Schon eine verrückte Sache.
Mit dem Boot am Peer angelegt kamen wir direkt mitten im Getümmel an.
Da wir ja China gut kennen mussten wir sagen, dass es wirklich wie ein klein bisschen China ist. Die kleinen Verkaufsstände in den Gassen, bei Dämmerung die viele Leuchtreklame an den Gebäuden. Wir fühlten uns kurze Zeit richtig heimisch.
Dann ging es zum Essen in ein Chinarestaurant und wir packten unsere erlernten Sprachkenntnisse aus. Die Bedienungen erfreuten sich sichtlich dass wir etwas chinesisch sprechen konnten und halfen uns auch bei kleinen Wortfehlern. Das machte uns ein bisschen froh dass wir 4 Tage später wieder in China waren, ein wenig Heimat.
Von Chinatown ging es dann mit dem Taxi Richtung Hotel wo wir uns dann wieder schlafen legten da wir von dem vorigen Abend doch etwas müde waren.

Am Donnerstag planten wir dann für Abends die Rooftop Bar von dem bekannten Film Hangover2 ein. Aber davor ging es einfach so in das Zentrum um herumzuschauen was es denn so tolles gibt. Hier schlenderten wir durch die Einkaufspassagen und hielten uns auch sehr lange in dem International Bookstore auf von welchem sich einige deutsche Buchhändler eine Scheibe abschneiden könnten. Super sortiert und bestimmt 20 Bücher welche wir sofort einpacken wollten. Anschließend ging es zum Lumpini Park in welchem wir die Echsen beobachteten die dort einfach frei lebend rumlaufen/schwimmen.
Danach ging es wieder Richtung Hotel mit dem tollen Kanalboot. Daheim umgezogen ging es dann gleich wieder Richtung Rooftbar um dort den Sonnengang zu genießen.
Dies schafften wir gerade noch so, da es schon ein langer Weg war und wir nur das Bummelboot erwischten welches überall stoppte.
Davor haben wir im Aufzug noch ein paar deutsche Mädels getroffen die dann leider an der Outfitkontrolle nicht vorbei kamen, da sie Flip Flops anhatten und der Dresscode eben doch etwas nobler ist.
Oben angekommen empfingen uns wunderschöne Blicke über Bangkok und den Sonnenuntergang haben wir auch noch mitbekommen.
Herrlich. Da störte es auch nicht das der Mojito 12 Euro kostete. Die bezahlt man bei dem herrlichen Ausblick einmal gerne.
Nach einer Dreiviertelstunde ging es dann wieder zurück Richtung KhaoSan Road wo wir nach einem Club Ausschau hielten. Aber in alle wo wir reingingen waren leer bis auf „The Club“ Wo wir dann den restlichen Abend verbrachten.
Somit schliefen wir an unserem letzten Tag schön lange aus. Später ging ich mit unserer neuen Bekannten die wir in „The Club“ kennen gelernt haben und die in Bangkok wohnt und arbeitet noch einmal in die Stadt.
Serge blieb daheim und ruhte sich aus.
Für die Abendplanung überlegten wir uns in das Rotlichtmilieu zu gehen. Als Alternative bot sich dann noch das Thai-Boxen an für welches wir uns entschieden.
Hierfür trafen wir uns alle abends am Lumpini Stadion. Es gibt dort 3 Kategorien von Karten. Und für Thailänder gelten andere Preise als für Ausländer. Einmal die Stehkarten weit hinten welche am billigsten waren. Dann die Stehkarten weiter vorne die etwas teurer waren. Dann natürlich noch die Sitzplätze direkt vorne am Ring welche dann 50 Euro kosten sollten.
Als wir das hörten waren wir etwas schockiert und wählten die billigsten. Die Verkäufer offerierten uns dann die Sitzplätze billiger und für Nat, die Thailänderin komplett kostenlos wenn wir die teureren wählten. Nach erlerntem Verhandlungsgeschick der letzten 5 Wochen wählten wir nochmals die billigen. Natürlich machten sie uns dann nochmal ein super Angebot für die teureren welches dann sehr gut war. Also wählten wir die teuren welche dann nur noch die Hälfte kosteten dank Hartnäckigkeit und Verhandlungen.

Kaum reingekommen ging es schon los. Am Anfang beginnen die Kinder welches sich nachher als trotzdem sehr spektakulär herausstellte. Da kann das normale Boxen einpacken. Da wird mit Füßen, Ellenbogen und Knien versucht dem Gegner Schmerzen zuzufügen. Und In fast jedem Kampf hat einer der Kontrahenten irgendwo geblutet.
Der beste Kampf war ein amtierender Meister aus Bangkok gegen einen Franzosen. Es ging dort um 10 000 Euro Preisgeld und den Meistergürtel. Zu Beginn waren alle gegen den Franzosen und der Thailänder wurde gefeiert. Aber der Franzose zeigte sich deutlich besser und gewann am Ende den Kampf.
Das faszinierende waren auch immer die Pausen. Dort ging es auf den „billigen Plätzen“ richtig zur Sache. Nicht kampfmäßig sondern Wetten. Wir verstanden das System nicht so wirklich aber es gab mehrere Buchmacher die dann etwas gerufen haben und man konnte dann einsteigen mit Geld. Hier stieg der Lärmpegel extrem an und es war herrlich dort zuzuschauen. Man musste nur aufpassen dass man seine Hand immer schön unten behielt sonst hätte man irgendwie mitgeboten.

Nach diesem großartigen Event gingen wir zurück auf die Khao San Road um noch ein paar T-Shirt einzukaufen und uns später mit Kevin und Franzi zu treffen.
Dies ging dann bis 2 Uhr und wir hatten noch nichts gepackt. Also schnell zurück ins Hotel, Rucksäcke packen und vor allem warme Kleidung anziehen. Um 4 Uhr holte uns dann unser Taxi zum Flughafen ab. Nach 1 Stunde bei der Ausreise anstehen haben wir es geschafft.
Nach 5 langen und ereignisreichen Wochen ging es zurück in unsere kalte „Heimat“ Shanghai. 









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Königspalast 



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Königspalast 
Königspalast 


Königspalast 
Königspalast 




Königspalast 
Königspalast 




Königspalast 
Königspalast


Gutes Restaurant beim Königspalast
Markt auf dem Weg zu Wat Pho 


Markt auf dem Weg zu Wat Pho 
Markt auf dem Weg zu Wat Pho 


Markt auf dem Weg zu Wat Pho

 


Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho 
 

Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho 
Wat Pho 


Wat Pho
Verteidigungsministerium


Khao San Road


Ramos Brücke


 

Tag 2. Traffic Jam
Tag 2. Traffic Jam 



Meine Schuhe nach Sihanoukville
Echse mitten in der Stadt


Bunte Taxis
Ausländer im TukTuk


Müllsammler
Gaslieferant


Traffic Jam
Vor dem Siam Center




Siam Center
Siam Center


Traffic Jam
ATM gefällig


 

 


Chinatown




Chinatown 
Chinatown 


Chinatown - Kurioser Fabrikname

Boxverein direkt auf der Straße


Boxverein direkt auf der Straße 
Peer 15 direkt neben unserem Hotel


Lumpini Park
Lumpini Park 


Lumpini Park 
Lumpini Park 



Lumpini Park 
Lumpini Park 


Lumpini Park 
Lumpini Park 



Rooftop Bar von Hangover 2
Rooftop Bar von Hangover 2 


Rooftop Bar von Hangover 2 
Rooftop Bar von Hangover 2 
Wat Arun
Bootsfahrt


Speedboat
Speedboat


Rooftop Bar von Hangover 2 


Tom Cruise im Siam Center
Mensa in dem Siam Center





Reisgerichte bei Mc Donalds

Süßigkeiten Herstellung im Siam Center

Süßigkeiten Herstellung im Siam Center 

Lumpini Park


Lumpini Park
Lumpini Park 


 

 


Boxen im Lumpini Stadion

Boxen im Lumpini Stadion 
Boxen im Lumpini Stadion 


Boxen im Lumpini Stadion 
Boxen im Lumpini Stadion 


Boxen im Lumpini Stadion 
Boxen im Lumpini Stadion 


Boxen im Lumpini Stadion 
Boxen im Lumpini Stadion