Freitag, 13. Januar 2012

Hoi An



Dort angekommen machten wir uns erst mal zu unserem Hotel auf. Wir haben in Hoi An leider nur eine Nacht gebucht und dachten es müsste ja kein Problem sein dort um eine Nacht zu verlängern. Aber leider war das Hotel ausgebucht und wir konnten dort nur eine Nacht bleiben. 
Da es schon relativ spät war wollten wir nu noch etwas essen und dann wieder ins Bett, da man auf der kurvigen Busfahrt über den Wolkenpass nicht wirklich schlafen konnte.
Am nächsten Morgen haben wir gleich ausgecheckt und haben dann gleich die Stadt erkundet. Der Ort steht komplett unter Denkmalschutz. Es ist sehr schön die kleinen Häuser dort anzuschauen und durch die kleinen Gassen zu bummeln.
Leider ist das Dorf doch sehr auf Tourismus ausgerichtet und so wird man alle paar Meter gefragt ob man nicht einen Anzug machen will, in das Restaurant kommen will oder ein Taxi braucht. Das kann sehr sehr anstrengend sein aber wenn man wirklich einen Anzug, Hemd oder Seidenkleid machen lassen will ist hier der richtige Platz dafür. Aber auch wir sind fündig geworden und haben uns ein paar Polo Shirts und T-Shirts gekauft und uns mit ein paar Früchten auf dem Obstmarkt eingedeckt.
Am nächsten Tag wollten wir uns nicht mehr in der Stadt rumtreiben und haben uns Roller für 5$ pro Tag ausgeliehen mit denen wir die Umgebung unsicher gemacht haben. Als erstes ging es an den Strand an den wir uns so sehr gesehnt haben und dort haben wir die Füße ins erfrischende Meer baumlen lassen.
Anschließend ging es noch an die Marmorberge welche die 4 Elemente verkörpern. Auf dem Größten der Berge sind verschiedene Tempel und Pagoden gebaut. Diesen Berg erkennt man sehr leicht aus der Entfernung da hier ein rießiger Fahrstuhl aus Glas an den Berg angebaut ist. Davor befindet sich ein kleines Dorf das sich auf die Herstellung von Marmorfiguren spezialisiert hat, von winzig klein bis rießig groß.
Wir sind an einen Berg weiter gefahren welcher nicht den Massen des Tourismus ausgesetzt ist. Hier war auch ein kleiner Tempel und ein paar 100m weiter eine Gebetsstätte. Hier hat uns ein einheimischer der kein Wort Englisch konnte herumgeführt durch seine heiligen Höhlen. Hier sind wir in die alten Bergwerksschächte welche übersät waren von Buddafiguren und der Göttin Shiva. Hier wurden wir tiefer und tiefer in den Berg hineingeführt was uns schon misstrauisch machte, aber der Mann meinte es einfach nur gut und gab uns Räucherstäbchen um zu beten.
Nach dieser Erfahrung und des Segens von Buddha konnten wir wieder die Rückfahrt antreten. Hier haben wir einfach noch am Straßenrand angehalten und ein leckeres Reisgericht in einem Straßenrestaurant für umgerechnet 50 Cent zu genießen. Dies trieb uns anschließend direkt in die Rush Hour in der es nur so von Rollern um uns wimmelte. Außerdem dämmerte es so langsam was uns beängstigte da man bei Nacht auf den Straßen einfach nichts mehr sieht, da jeder mit Fernlicht fährt oder im Gegenteil ohne Licht.
Somit waren wir froh als wir unsere Roller unbeschädigt abgeben konnten. Der Verkehr hier ist schon verrückter und ungeordneter als daheim in Deutschland. Und wenn jemand einem Lichthupe gibt heißt das so viel wie " Hau ab, ich bremse NICHT".
Am nächsten Tag hieß es dann nur noch Erholung. Da wir HoiAn nicht viel abgewinnen konnten, da wir keine Souvenirs kaufen wollten und auch nichts schneidern lassen wollten bummelten wir einfach durch die Stadt und warteten auf unsere Busfahrt nach Nha Trang.




 
 
 
 
 
 
 
 


Markt:


 
 
                  
 
The horrible sleeping bus
 

Marmordorf

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen