Ein langweiliges Shanghai Wochenende stand uns mal wieder bevor. Deshalb wollten wir etwas unternehmen solange es noch so schön warm ist. Also kamen wir donnerstags auf die Idee einfach ins 100km südlich von Shanghai gelegene Hangzhou zu fahren. Die angeblich schönste Stadt Chinas wie es von vielen hier heißt.
In Hangzhou angekommen sind wir erst mal an den 1,5km entfernten, mitten in der Stadt liegenden Westlake gelaufen. Von der Uferpromenade hat man einen wunderbaren Ausblick auf die wunderschönen Teeberge und auf die Insel.
Gestärkt sind wir anschließen auf die verschiedenen Hügel mit ihren Pagoden geradelt welche eine herrliche Aussicht über die Stadt bieten.
Beim runterfahren wurden unsere Bremsen hier so sehr beansprucht dass meine doch glatt ausfiel und ich fast gegen ein Auto gefahren wäre, aber zum Glück ging es danach nur noch bergauf. Eigentlich wollten wir noch das Nachtleben erkunden aber nach einer Minute auf dem Bett liegen sind wir beide eingeschlafen und nachts um halb zwei aufgewacht und dann wollte keiner mehr weg.
Beim Blick auf die Karte war am Sonntag die nördliche Seite des unser Augenmerk. Hier fuhren wir über den Bai-Damm auf die Insel Gushan. Hier ist auch ein Park angelegt und alles sehr schön im Spiel mit dem Wasser. Da leider an diesem Sonntag irgendeine besondere Ausstellung in Hangzhou war tummelten sich überall Menschenmassen.
Diese Ansammlungen wollten wir meiden und fuhren dann weiter Richtung Yue-Fei Tempel und zum Tempelkloster Lingyin Si. Aber hier bot sich uns überall das gleiche Bild, weshalb wir uns entschieden in die Teeberge zu fahren. Mit unseren Fahrrädern ohne Gangschaltung war dies eine ziemliche Herausforderung da es doch relativ steil bergauf ging. Doch die Anstrengung lohnte sich. Wir kamen hier an sehr entlegene Orte und hatten trotzdem jede Menge schönes zu Sehen. Und natürlich wurde uns überall der dort angebaute Tee angeboten welcher super duftete.
Da unser Zug um 17 Uhr schon ging dachten wir dass 2 Stunden zum Bahnhof wohl reichen müssten in einer „Kleinstadt“. Nach diversen Busdesastern mit falscher Richtung und Stau hat es natürlich nicht gereicht und wir kamen 15 Minuten zu spät. Unsere Stimmung am Boden erlebten wir fast das nächste Desaster als wir von einem Schalter zum nächsten geschickt wurden und kein „English spoken“ Schalter da war. Zum Glück kann man in China wenn man seine Reisepassnummer auf seinen Tickets hat die verpassten Tickets einfach gegen neue gültige Tickets für den nächstmöglichen Zug eintauschen KOSTENLOS. Also ging unser nächster Zug um 20.30 Uhr aber wir waren trotzdem zufrieden. 







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