Sonntag, 10. Juni 2012

Zhangjiajie






Tag1 TianMenShan


Am Freitag direkt nach dem Geschäft ging es los. Wir haben uns an der Metro Station getroffen und dann ging es auch sogleich los an den Flughafen in Pudong.
Von hier ging es mit Shanghai Airlines direkt in einem zweistündigen Flug nach Zhangjiajie.
Meine Reisebegleiterin war Yudan die eigentlich auch alles organisiert hat.

Der Flughafen in Zhangjiajie ist sehr klein. Deshalb waren wir schnell draußen und wurden von dem Hotelbesitzer, bei dem wir die erste nach verbrachten abgeholt.
Im Hotel angekommen hieß es erst mal Fotoshooting weil ich der erste Ausländer in seinem Hotel war. Der erste Eindruck war etwas schlecht, doch es war alles okay.
Leider hatten wir das Zimmer zur Bahntrasse und die Züge hupten dort immer so dass es ein sehr unruhiger Schlaf war :( Zum frühstücken fuhr uns der Besitzer in die Stadt hinein wo er uns dann auch noch das Frühstück bezahlte.
Dieser Mann war wirklich Super Freundlich.
Dann ging es direkt zur Seilbahn Die uns direkt zum Gipfel führte. Das Ganze ist auch als Park deklariert und man hat keine andere Chance hier irgendwie her zu kommen als die Seilbahn zu nehmen. That's China :/

Auf dem Gipfel wählten wir dann die Route komplett um den Berg herum was definitiv kein Fehler wäre. Denn die ganzen touristengruppen nehmen nur den kleineren Rundweg zu den bekanntesten Punkten und gehen dann wieder zurück.
So waren wir eigentlich ziemlich allein auf all den Wegen unterwegs und konnten fantastische Aussichten genießen.
Die Highlights waren natürlich der Blick in die Tianmen Dong und ein toller Aussichtspunkt wo wir eigentlich 30 Minuten verharrten und Bilder schossen und den Ausblick genossen.
Ein weiteres Highlight war das Ghost Valley wo die Wolken so schnell aufziehen und wieder verschwinden das man sie wirklich Filmen kann...
Auch der Ausblick auf die Straße war fantastisch. Die Straßenführung mit den zahlreichen kehren und Kurven sahen von oben aus wie gemalt.
Wir wagten uns auch auf den Rundgang am Abhang wo es direkt 1 Meter neben einem 400 m in die Tiefe geht.  Natürlich haben wir uns auch auf den Glaswalkway gewagt bei dem man dann nur mit tollen Schuhüberzieher drauf darf und nochmal extra 10 RMB bezahlt.
Die meisten sind dort etwas ängstlich herumgelaufen aber für uns war das gar kein Problem.

Um an "das Loch" selbst zu kommen müsste man die wieder die Seilbahn zurück zur Mittelstation nehmen und von dort aus mit dem Bus die herrliche Straße hoch.
Oben angekommen waren dort wieder Besuchergruppen ohne ende und es schallte aus allen Ecken aus den Lautsprechern der Tourguides.
Wir machten uns trotzdem auf um die gefühlten 10000000 Stufen zu erklimmen. 
In der Höhle  oben angekommen war es irgendwie Enttäuschung pur, da es einer einzigen Baustelle glich und wir uns irgendwie etwas anderes erhofften.
Aber wenigstens sind wir nun schon mal durch die Himmelstüre gegangen :) Also hieß es die ganzen Stufen runter und dann mit Bus und Seilbahn zurück ins Dorf wo wir nach dem Abendessen erschöpft in unser Bett fielen.
Tag1: Blick morgens aus dem Hotel
Tag1:  Blick morgens aus dem Hotel


Tag1:  Hausschuhe im Hotel
Tag1: Straße von unserem Hotel in der 2. Nacht


Tag1: Blick aus unserem Fenster 
Tag1: Schlange an der Seilbahn


Tag1: Blick aus der Gondel auf TianMenShan
Tag1: Blick aus der Gondel


Tag1: Die geile Straße
Tag1: Seilbahn zum Gipfel


Tag1: Straße komplett
Tag1:  Türe zum Himmel


Tag1:  Aussichtspunkt
Tag1:  Schmetterling


 


Tag1:  TianMenShan von der Südseite


 

Tag1: Himmelstempel
Tag1: Himmelstempel


Tag1: Himmelstempel
Tag1: Himmelstempel


Tag1: Himmelstempel


Tag1: Himmelstempel
Tag1: Ghost Valley


Tag1: Ghost Valley
Tag1: Me


Tag1: Koreaner in Wanderausrüstung
Tag1: Koreaner in Wanderausrüstung 


Tag1: Koreaner in Wanderausrüstung 
Tag1: Koreaner in Wanderausrüstung 


 

 

Tag1:Glaswalkway
Tag1:Glaswalkway


 

 

Tag1: Stufen zu TianMenShan


Tag1: Oma in Zhangjiajie



Tag 2 Zhangjiajie Park


Am 2. Tag ging es dann mit dem Bus zu dem Zhangjiajie Nationalpark der 40 km von Zhangjiajie entfernt ist.
Der Eintrittspreis von 230 RMB ist schon saftig aber man hat dafür ein 3 Tages Ticket und es gibt einiges zu sehen.
Natürlich gerade als wir ankamen fing es leicht zu nieseln an.
Wir beschlossen trotzdem hoch zu laufen anstatt die Seilbahn zu nehmen welche natürlich wieder extra gekostet hätte.
Auf dem Weg hoch erhaschten wir schon tolle Ausblicke welche von Höhenmeter zu Höhenmeter besser wurden. Bis es dann anfing aus allen Wolken zu schütten.
Zum Glück waren wir Geraden nahe einer kleinen Brücke wo wir uns unterstellen konnten. Der Weg auf dem wir standen verwandelte sich mehr und mehr zu einem Gebirgsbach und unter der Brücke staute sich das Wasser so dass wir aufpassen mussten wo wir hin stehen um keine nassen Füße zu bekommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat es dann etwas nachgelassen und wir waren dann zum Glück auch auf dem Rundweg der oben um den Berg herum führte.
Hier waren wir fast alleine unterwegs da viele Chinesen mit ihren touristengruppen unterwegs sind und wirklich nur die Haupt Attraktionen besichtigen und dann mit der Seilbahn wieder herunter fahren bzw. Laufen.
So konnten wir tolle Blicke erhaschen und waren teilweise wirklich alleine auf den wegen unterwegs.
Bis wir dann auf die Hauptwege kamen wo es nur so wimmelte von Touristen. Trotzdem konnten wir es uns nicht entgehen lassen auf die Pagode auf dem Gipfel zu gehen um dort die tolle Rundumsicht zu genießen. Auf der Pagode erdrückten sich die Menschen fast weshalb wir schauten dass wir schnell den Weg Richtung Tal antraten.
Leider war auf dem Abstieg etwas mehr los, so dass wir hier leider nicht so schnell voran kamen wie gewünscht. Also reihten wir uns in die Schlange mit Regenschirmen ein und trabten den Berg hinunter.

Unten angekommen machten wir eine kleine Pause um unsere weitere Route zu planen. Wir entschieden uns am Bach entlang zu laufen da wir genug von Bergen hatten.
Leider war es schon relativ spät und es begann zu dämmern. Also ging es darum ein Hotel zur Übernachtung zu finden...Eigentlich hatten wir uns einen schönen weg am Fluss rausgesucht. Doch dann hat uns ein alter Mann angesprochen   Und gemeint an dem weg gebe es keine Hotels und es sei eine Sackgasse. Wir glaubten ihm natürlich nicht und sind erst mal weitergelaufen. Da uns die Zeit davon lief haben wir ein Pärchen gefragt und die bestätigten den alten Mann. Also sind wir zurück gelaufen und haben mit dem alten Mann gequatscht und er hat uns nach gefühlten 10000 Stufen
An ein Hotel geführt. Er meinte es sei nicht das von seinem Bruder aber wir könnten mal reinschauen. Er kam mit uns mit und hat sich das Zimmer angeschaut und gemeint es sei besser als das von seinem Bruder und wir sollten hier bleiben. Wir überlegten noch das andere Hotel anzuschauen aber wenn man dann zurück kommt ist es chinesische Tradition dass der Preis angehoben wird. So entschieden wir uns zu bleiben. Dann gab es erst mal essen, weil das warme Wasser zum Duschen nur von 8 bis 10 Uhr abends warm war.











Normales Frühstück hier
Am Parkeingang der erste Shock: So viele Leute

Am Parkeingang der erste Shock: So viele Leute 


Regen ohne Ende

Kröten nach dem Regen
Regen ohne Ende

Beim Regen kommt sowieso niemand.
Warum nicht schlafen

Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt
Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt

Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt
Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt

Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt
Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt

Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt
Auf diese Aussicht haben wir 10 Minuten gewartet.
Es hat sich gelohnt


Schönster Ausblick
Schönster Ausblick

Am Gipfel klaffte China Mobile Werbung



In China darf eine Pagode auf dem Gipfel nicht fehlen
Ausblick von der Pagode

Ausblick von der Pagode
Ausblick von der Pagode

Ausblick von der Pagode
Ausblick von der Pagode

Ausblick von der Pagode


Ausblick von der Pagode


 



 

Auf dem Abstieg... bisschen wie ein 



 

 

Passt Super ins Landschaftsbild
 

Wieder im Tal
Passt Super ins Landschaftsbild


Wieder im Tal
Wieder im Tal


Tag 3 Zhangjiajie Park



Am nächsten Morgen haben wir schön bis 8 Uhr ausgeschlafen um uns für den Tag zu erholen.
Dann nach einem Frühstück mit Reissuppe und Nudeln ging es in den Tag. Wir hatten einiges vor uns. 
So sind wir losgelaufen um die Bushaltestelle zu suchen. Zum Glück war das Wetter dann besser und wir konnten den Regenschirm eingepackt lassen.
Nach ein paar wunderschönen ausblicken sind wir dann dem Touristengeschrei gefolgt und konnten so ohne Probleme die Busstation finden.
Dann wollten wir eigentlich zu den Himmelsfeldern aber der Bus brachte uns  direkt zu  Tianzhi Shan, einem anderen Berg. So schauten wir uns erst hier alles an, was aber relativ schnell ging denn es waren einfach zu viele Touristen unterwegs und so macht es definitiv weniger Spaß wie wenn man alleine irgendwo die Aussicht genießen kann.

Also schnappten wir uns den Bus wieder zurück und stiegen diesmal an den Himmelsfeldern aus. Nun stand uns eine kleine einstündige Wanderung bevor über eine Straße die gerade gebaut wird. Also im Prinzip etwas wie unsere Wanderwege in Deutschland. Es tat definitiv mal gut nicht auf Betonwegen zu laufen sondern auf einem richtigen Boden.
Da dieses Gebiet touristisch wirklich noch nicht so erschlossen war mangelte es auch an Schildern. Und so waren wir uns nach 20 Minuten marschieren doch etwas unsicher ob wir nun den richtigen Weg eingeschlagen haben. Da wir ganz alleine auf der Straße waren überlegten wir uns schon umzukehren da es auf der Karte irgendwie anders aussah.
Zum Glück kam dann ein einheimisches Pärchen das uns dann den Weg zeigte und uns ein Stück weit begleitete. Toll war dass sie die ganzen Abkürzungen kannten welche uns eine Menge Weg ersparte. Leider wurden das Pärchen dann von anderen Einheimischen aufgegabelt und wir mussten unsere Wanderung alleine fortsetzen. Dies war aber nicht weiter schlimm denn es kamen keine Abzweigungen mehr wo wir uns verlaufen konnten. Stattdessen kamen fantastische Aussichten die ich so definitiv nicht erwartet hätte.
Ich meinte zu Yudan nur dass wir nun im Paradies sind J
Und je weiter wir liefen desto schöner wurde es. Hier hätte ich mir aber definitiv ein Mountainbike gewünscht, denn die Wege waren perfekt dazu.
Angekommen an dem Ziel waren hatten wir eine wunderschöne Stelle für uns ganz alleine gefunden und haben dann unser Vesper mit Brot und Salami ausgepackt, ganz deutsch eben J
Nach einer erholsamen Stunde und vielen tollen Bildern ging es gut gestärkt wieder zurück Richtung Hauptstraße. Wir wollten eigentlich ein schwarzes Taxi nehmen da wir etwas geschlaucht waren von der ganzen Lauferei, aber es kam einfach keines und so mussten wir die komplette Strecke zurück laufen.
An der Hauptstraße angekommen kam glücklicherweise gleich ein Bus der uns aufgabelte. Auch wenn wir auf dem Boden sitzen mussten war es doch besser als blöd herum zu stehen und auf den nächsten zu warten.

Wieder an dem Tianzi shan angekommen suchten wir schnell den Weg Richtung Tal denn die Touristenströme waren immer noch so schlimm wie davor.
Dann kam noch etwas Lustiges. Ein Russe bemerkte dass wir beide Englisch sprachen und er fragte Yudan ob sie nicht kurz für ihn übersetzen könnte. Er wollte von seinem Guide wissen wann sie denn wieder in der Stadt seien. Wie sich herausstellte war das eine russische Familie die sich einen chinesischen Guide genommen hatten der aber kein Englisch oder russisch konnte. Und so sind die dem Guide einfach durch den Park gefolgt und hatten eigentlich gar keine Ahnung von irgendetwas J
Auf dem Weg abwärts den wir eigentlich gehen wollten prangte ein Schild dass der Weg verschüttet sei. Natürlich nur auf Chinesisch. Aber wir wollten unbedingt noch das Nan Men dong sehen. Das südliche Himmelstor. Also sind wir den Weg trotzdem runter gelaufen und waren dort natürlich die einzigen. Als wir am Himmelstor waren kamen uns langsam zweifel ob wir denn weitergehen sollten. Denn wenn der Weg wirklich verschüttet wäre dann könnten wir es zeitlich nichtmehr rechtzeitig runter ins Tal schaffen und unsere ganzen Planungen wären hinüber.
So entschieden wir wieder die Stufen hinauf zu stapfen und dann die alternative Route ins Tal zu nehmen.
Beim runter marschieren kam es uns dann so vor als seien wir die letzten auf dem Berg und wir bekamen langsam Panik den letzten Bus überhaupt noch zu erwischen.
Deswegen legten wir ein relativ schnelles Tempo ein und ich nahm dann auch den Rucksack von Yudan ab, da sie ziemlich geschafft war von der vielen Lauferei.
Unten angekommen erwischten wir perfekt den letzten Bus und wurden komfortabel in den Ort gefahren.

Am Ausgang von dem Park war ein großer Platz auf dem sehr viele Leute tanzten. Dies war so richtiges Sommer und Urlaubsfeeling.
Leider konnten wir nicht mitmachen denn bei uns stand die Hotelsuche auf dem Programm.
So sind wir gleich ins erste reingelaufen. Das sah etwas nobel aus aber wir schauten es uns trotzdem an damit wir einen Vergleich hatten. So war der Preis für das Doppelzimmer mit 280RMB eigentlich relativ gut, aber wir wussten es ginge billiger und so sind wir weitergezogen.
Dann gleich das nächste War ein kleineres dass so aussah wie ein Hostel. Aber sehr sauber und echt gut, das ganze für 130 RMB.
Leider hatte unser Zimmer dann einige Probleme wie zB. nur kaltes Wasser und das einiges nicht da war. Also mussten wir mit unserem ganzen Krempel wieder in ein anderes Zimmer umziehen was dann auch gut war. Hierfür bekamen wir als Entschädigung sogar einen Obstteller mit frischer Wassermelone und so etwas wie Pflaumen aufs Zimmer gebracht.
Hunger hatten wir keinen da uns die Salamibrote noch so sehr gesättigt hatten. Also gingen wir statt zum Essen zur Fußmassage nebenan. Und der Preis war wirklich unschlagbar. Für 30 RMB pro Stunde haben wir uns entspannt zurückgelehnt und relaxed.
Yudan hat mit den Masseurinnen geredet und die besten Tipps und Tricks für den nächsten Tag aus ihnen herausgequetscht. Das war leider nicht so toll, denn meine Masseurin hat die ganze Zeit mit der Hand geredet und somit immer kurz aufgehört zu massieren. Aber was solls ;)

 

Sightseeing auf chinesisch


 


 

Tian zi Shan
Tian zi Shan


Tian zi Shan
Tian zi Shan

Tian zi Shan
Tian zi Shan


Tian zi Shan
Tian zi Shan


Das nette einheimische Ehepaar das uns den Weg zeigte


Die Straße
 

Paradies auf Erden
Paradies auf Erden


Paradies auf Erden


Am Ende der Straße steht einfach ein Haus


Trails Jehhaa. Ich will mein Bike!!

Lunchbreak
 

 

 

Aberglaube der Chinesen


 

Tian Men Dong
 

Parkausgang



Tag 4 The Valley und Huang Long Dong


Am nächsten Tag standen dann „The Valley“ und die „Huang Long Dong“ (Yellow Dragon cave / Gelbe Drachen Höhle) auf dem Programm.
Zuerst haben wir ein paar Früchte gekauft als Verpflegung für den Tag. Dann ging es Richtung Busstation wo wir lecker Nudeln, Gothje und Bauzi frühstückten, und das ganze wieder für einen super billigen Spottpreis.
Danach ging es los den Bus zu finden der uns an „The Valley“ bringen sollte. Vor der Busstation standen schon einige schwarze Taxis und wollten uns natürlich bequatschen. Doch wir haben erst mal den Bus preis abgecheckt um eine gute Verhandlungsgrundlage zu haben. Dieser lag dann bei 10 Rmb. So boten wir dem Taxifahrer 15 rmb und er willigte ein in der Hoffnung noch andere Leute aufgabeln zu können die er mitnehmen kann. Leider ging seine Rechnung nicht auf und er war etwas stinkig als er uns absetzte.

Nicht unser Problem und so gingen wir rein in den Park. Die Tickets hatten wir davor schon im Hotel gekauft da sie dort billiger waren.
Keine 10 Meter reingelaufen schon prangten uns wieder Stufen entgegen die wir hinabsteigen mussten. Dies ging deutlich langsamer als noch die Tage zuvor aber schließlich hatten wir keine Hektik. Und stiegen so langsam ab.
Schon eine riesige Schlucht die uns dort entgegen klaffte. Und deswegen waren wir froh als auf der Hälfte ungefähr eine Rutsche aus Marmor bereitstand. Für eine „Versicherungsgebühr“ von 1Rmb pro Person konnte man diese dann auch benutzen und mit Handschuhen und Säcken am Po hinunterrutschen. Dies war genial und es wurde auch ordentlich schnell sodass man ordentlich bremsen musste um nicht zu stark gegen die Seitenbegrenzung in den Kurven zu knallen.
Aber ein toller Spaß zur Abwechslung.

Unten angekommen war es deutlich kühler als noch oben was uns sehr entgegen kam, denn bei 32°C Außentemperatur macht es kein Spaß herum zu laufen.
So genossen wir es einfach in der 7,5 km Schlucht zu wandern und die Ausblicke auf Wasserfälle und Fluss zu genießen.
Am Ende stand noch eine Bootsfahrt über den angelegten Stausee am Ende des Tals an und dann waren wir nach 4 Stunden gemütlich durch. Doch irgendwie fehlte uns noch die Glasbrücke die sie in Ihrer Werbebroschüre deftig anpriesen. Wir fragen beim Kapitän nach und der meinte die ist gerade noch im Bau. Eine Frechheit. Denn alle meinten zu uns dass sie schon existiert. Sogar die Weißer am Anfang im Park… Again, Thats’s China.
Also Raus zum Ausgang wo natürlich mal wieder die Taxi Mafia wartete und einem aufschwätzen wollte dass es keinen Bus gibt. Wir einfach schnur stracks zur Hauptstraße gelaufen und dort gewartet. Dort fahren so viele schwarze Taxis dass man einfach nur die Hand raus hebt und Jedes Auto anhält und einem einen Preis nennt. Da wir nun nur zur Huang Long Dong wollten sind wir für 8 RMB dorthin gefahren worden. Genial.

Nachdem wir in „the Valley“ mit wenig Leuten gesegnet waren traf uns an der Höhle der Schock, Menschenmassen ohne Ende. Reisegruppen mit ihren Guides mit Fahnen etc.
Also erst mal am Ticketschalter angestanden um Tickets zu bekommen. Hier war auch etwas Lustiges. Als gratis Geschenk haben sie so Fächer zum Wedeln ausgegeben. Daraufhin fragte natürlich eine Chinesin ob es in der Höhle sehr heiß sei… J

So haben wir die schweinisch teuren Tickets erstanden und mussten uns dann in die Schlangen einreihen die sich vor der Höhle tummelten. Das tolle war dass es eine Schlange für Ausländer gab die natürlich komplett leer war. Also wir natürlich reingelaufen und die Einweiserin hat gleich gefragt: „Do you speak chinese“ Ich natürlich schön verneint, und dann kam die Frage: „ Do you speak English“ … Ja natürlich, wir reden gerade englisch… Dann meinte Sie „Then follow her“ womit sie auf einen weiblichen Guide zeigte. Wir haben uns schon gefreut weil wir dachten wir bekommen nun eine Führung für uns ganz alleine. Aber als es dann herein ging wurden alle Türen geöffnet und die „Guidin?!“ fing an auf Chinesisch los zu brabbeln. Wir schauten uns verdutzt an und lachten nur los… Also hatten wir doch nicht so viel Glück und mussten mit der chinesischen Gruppe durch latschen.
Die Höhle innen drin ist natürlich gigantisch. Und die Stalagniten und Stalagtiten wurden wie auch in Vietnam schon schön mit Licht in Szene gesetzt.
Selbst eine Bootsfahrt musste man machen um komplett durch die  Höhle zu kommen.
Irgendwann hatten wir dann das durchrennen satt und sind einfach unser eigenes Tempo gelaufen und uns von der Gruppe abgesondert.
Dies war echt entspannt denn dann hatte man teilweise die Höhle komplett für sich alleine und konnte geniale Fotos schießen ( wenn man denn eine bessere Kamera gehabt hätte).
Insgesamt brauchten wir dann 2 Stunden bis wir komplett durch waren und also wir dann zurück ans Sonnenlicht kamen haute uns das viele Licht und die Temperatur fast um.

Auf dem Weg zurück zur Bushaltestelle hat uns dann noch ein Junge angesprochen ob er denn ein Foto mit mir machen könnte. Ich meinte natürlich. Und als er Yudan die Kamera gegeben hat war er richtig zittrig und hatte fast schon ein bisschen Angst.
Also wir mit dem öffentlichen Bus für 1 RMB zurück in das Dörfchen Wulingyuan wo wir zum Glück einen direkten Anschlussbus nach Zhangjiajie erwischten.
So waren wir um 7 Uhr in dem Ort Zhangjiajie und mussten dort die Zeit bis 23 Uhr totschlagen.
Also gingen wir lecker essen und anschließend noch für die Kollegen ein paar Souvenirs einkaufen.
Doch dann war erst halb 9 und so entschlossen wir uns noch eine Runde Billard zu spielen. Beim vorbeilaufen haben wir in einer Einkaufspassage 6 Billardtische stehen sehen und ein Haufen Leute die dort spielten. Dann fragten wir nach dem Preis: 6 RMB pro Stunde. Davon träumt man in Shanghai nur. Hier zahlt man das 5- 10 fache davon.
Also ließen wir uns auf ein Spielchen ein und waren natürlich gleich die Hauptattraktion. Ein Ausländer und eine Chinesin spielen Billard. Das haben sich viele angeschaut. Bis sie merkten das wir nicht wirklich gut spielen und dann enttäuscht abzogen J
Zum Flughafen ging es dann mit einem Motoradtaxi für 10 RMB. Aber irgendwie haben wir für alles zu viel Zeit eingeplant. Und so waren wir extrem früh und mussten noch die Zeit totschlagen.

Später im Flugzeug war es dann auch ziemlich lustig. Wir hatten glücklicherweise einen Sitzplatz am Notausgang womit aber die Stewardess ein Problem hatte. Da nach den Regeln dort nur Leute sitzen dürfen deren Muttersprache chinesisch ist. Da man anscheinend in einem Notfall in seiner Muttersprache kommunizieren möchte.
Nach viel Gerede mit Yudan war es Yudan dann zu doof und sie meinte zu der Stewardess sie könnte das gerne mit mir in Englisch ausdiskutieren worauf dann Ruhe war und sie anscheinend nicht so gut Englisch konnte.

Wieder zurück in Shanghai war es schon spät und wir konnten nur noch den Flughafen Bus nehmen, welcher uns aber relativ schnell direkt bis an die Century Avenue Station brachte wo es nur noch 10 Minuten zum Laufen ist.
Doch nach der vielen Lauferei war es uns ein Taxi wert dass uns dann direkt vor die Haustüre brachte.

Alles in allem ein supergeiler Ausflug.

Eingang zu "The Valley"
Eingang zu "The Valley"


Big Brother is watching u
Marmorrutsche... genial


Marmorrutsche... genial
 

Big Brother is watching u


Dicke Menschen kommen hier nicht rein
 

 

 

Bootsfahrt


Schwarzes Taxi
Wasserspiele vor dem Eingang in die Höhle


Huang Long Dong
Huang Long Dong


Huang Long Dong
Huang Long Dong


 
 

 

 

 

Drache


Rasenmähen auf dem Dach
Nach so einem Tag kann man auch schonmal müde sein


Linienbus
 

Bushaltestelle
Kleinbus zurück nach Zhangjiajie


Taxis in Zhangjiajie
Traktoren in Zhangjiajie


Billard in einer Einkaufspassage

Da hat wohl wieder Google Translator zugeschlagen

2 Kommentare:

  1. Hi Philipp,
    wunderschöne faszinierende Bilder....bestimmt ein schönes Erlebnis...So langsam kannste ja auch die Wochen zählen bis zu Rückkehr nach D..... Genieße einfach noch die Zeit....
    Freue mich, daß Johanna bald zurück kommt....

    Bis bald mal wieder, sonnige Grüsse aus dem derzeit schönen Waldstetten
    Karin

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Philip,

    habe mir mal wieder nach langer Zeit Deinen Blog gegönnt, denn Du beschreibst wirklich "the Chinese Reality". War in 2011 auch in Zhangjiajie unterwegs, eben auch im menschenleeren "Paradies" mit dem ungesicherten Felsabbruch.
    Hast Du eigentlich im Sheraton,Jinan,übernachtet, bin nämlich ab Mitte Juli auch wieder vorort.

    Bis denn

    Jörg

    AntwortenLöschen